Oberhaching, 1.10.2026 – Nina Hartmann legt ihr Mandat im Oberhachinger Gemeinderat aus beruflichen Gründen nieder. In der Gemeinderatssitzung am 6. Oktober wird sie verabschiedet und der Nachrücker Ralf Bösl vereidigt.
Hartmann gehört dem Gemeinderat seit 2020 an und war von 2020 bis 2026 Dritte Bürgermeisterin. Als erste Vertreterin von Bündnis 90/Die Grünen übernahm sie damit ein Bürgermeisteramt in Oberhaching. Ihr Einzug fiel in eine für die Oberhachinger Grünen wegweisende Kommunalwahl: Die Fraktion vergrößerte sich damals von zwei auf sechs Mandate. Im März 2026 wurde Hartmann erneut für die Grünen in den Gemeinderat gewählt.
„Mehr als sechs Jahre lang durfte ich Verantwortung für Oberhaching übernehmen und unsere Gemeinde mitgestalten. Dafür und für das entgegengebrachte Vertrauen bin ich sehr dankbar. Nach meiner beruflichen Neuausrichtung ist mir in den vergangenen Monaten der neuen Wahlperiode deutlich geworden, dass sich meine neue Tätigkeit und das politische Mandat zeitlich nicht mehr gut miteinander vereinbaren lassen“, sagt Hartmann.
„Nina Hartmann hat den politischen Aufbruch der Oberhachinger Grünen seit 2020 entscheidend mitgestaltet. Als erste grüne Bürgermeisterin und mit ihrem klaren sozialen Profil hat sie unserer politischen Arbeit Sichtbarkeit und Gewicht gegeben“, erklärt Fraktionssprecherin Cornelia Huber-Danzer. „Wir respektieren ihre Entscheidung, bedauern ihr Ausscheiden aber sehr. Wir danken ihr für viele Jahre engagierte Arbeit“, würdigt Fritz Wilsch vom Vorstand des grünen Ortsverbands.
Beruflich arbeitet Hartmann als psychologische Beraterin und Supervisorin. Politisch bleibt sie den Grünen verbunden und engagiert sich unter anderem in der Petra-Kelly-Stiftung.
Ralf Bösl rückt in den Gemeinderat nach
Der 53-jährige Ralf Bösl rückt in den Gemeinderat nach. Er lebt seit zwölf Jahren in Oberhaching, ist gebürtiger Münchner und im Südosten des Landkreis Münchens aufgewachsen. Bösl bringt durch seine langjährige berufliche Erfahrung im Finanzsektor das ideale Rüstzeug für die kommunale Haushalts- und Wirtschaftsplanung mit. Für ihn schließen sich eine solide Haushaltsführung und konsequenter Natur- und Klimaschutz vor Ort nicht aus – im Gegenteil: Beides gehört für ihn zusammen.
„Ich freue mich auf die Ratsarbeit. Grüne Politik bedeutet für mich, heute so zu wirtschaften, dass unsere Gemeinde auch morgen noch handlungsfähig und lebenswert ist“, betont Bösl. Mit seinem finanzwirtschaftlichen Hintergrund und großem persönlichen Engagement will er grüne Ideen und zukunftsorientierte Impulse in die Gemeindepolitik einbringen.






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